Lucky Punch – Was unsere Marke von Rocky lernen kann

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Silvester Stallone öffnete 1976 mit Rocky die Türen zu einer der legendärsten Filmreihen. Der manchmal vorschnell als etwas platt verschriene Film, der aus Stallones Feder stammt, hat jedoch eine so klassische und professionelle Handlung, dass wir im Marketing viel davon lernen können.

 

Das Bedürfnis nach Liebe

Rocky spiegelt eine Geschichte wieder, die mit zwei klassischen Bedürfnissen spielt: Selbstverwirklichung und Liebe. Es geht nicht um Gewinnen und Verlieren, wie man im ersten Moment vielleicht denken mag. Nein, denn Rocky verliert im ersten Teil sogar den für ihn so wichtigen Kampf. Doch darauf kommt es nicht an. Viel wichtiger ist die intrinsische Motivation, die ihn zu seinen (Zwischen-) Zielen führt.

Ich bin der Meinung, dass der Film im Kern sogar nur ein Bedürfnis bedient, nämlich das der Liebe. Ohne Adrian wäre der Film unvollkommen, wäre Rocky nicht ganz. Sie ist, selbst nach ihrem Tod, die tragende Säule im Film. Denn ohne diese Liebe hätte Rocky seine sportlichen und sozialen Ziele nie erreicht. Durch dick und dünn, über Höhen und Tiefen. Die Liebe trägt den Film, sowohl in der Liebe zwischen Rocky und seiner Frau als auch in der Liebe zwischen Rocky und dem Boxen und seinen Fans.

Zudem vermittelt der Film dieses kribbelige „Alles ist möglich!“-/ „Wir schaffen das!“-Image.

 

Let’s get ready to…

Was können wir im Marketing daraus lernen? Nun, zunächst einmal die Fokussierung auf nur ein Bedürfnis unserer Kunden. Auch wenn es schwerfällt, da wir mit unseren Leistungen doch so viele Bedürfnisse ansprechen könnten – versuchen Sie einmal, nur eines davon zu bedienen. Und das mit Ihrer vollen Aufmerksamkeit. Dieses Bedürfnis sollte idealerweise eines der vier Grundbedürfnisse Ihrer Kunden sein. Und schaffen wir es in unseren Imagepublikationen oder Produktwerbungen dieses einzusetzen, sind wir auf einem guten Weg, unseren Mitbewerber im Boxring des Marktes, in die Ecke zu stellen.

Authentizität und Nahbarkeit sind weitere Schlüsselwörter, die wir uns merken sollten. Denn Rocky ist eine Identifikationsfigur, die auf der einen Seite zwar weit von uns weg ist, mit der sich aber dennoch Viele identifizieren können. Dies liegt daran, dass er offen mit seinem Inneren umgeht. Wir scheinen ihn zu verstehen, scheinen zu wissen, wie er tickt, was seine Werte sind. Und genau darauf kommt es auch bei einer starken Marke an. Wenn wir für unsere Kunden greifbar sind, gehen sie eine Bindung mit uns ein. Und um diese zu halten, ist eine sensible, offene und authentische Kommunikation sehr wichtig.

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