Story Caching – Auf der Suche nach dem Drama

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Nichts ist so interessant, wie wahre Geschichten. Wir alle lassen uns gerne von ihnen fesseln und finden oftmals die Geschichten am Interessantesten, die mit Gut und Böse, in einer realen Welt und mit einer gewissen Dramatik spielen. Unsere Sensations-Geilheit spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle und möchte befriedigt werden.

 

Was gehört in eine gute Geschichte?

Jeder, der sich ein wenig mit dem Thema Storytelling beschäftigt weiß, dass dies eine zeitgemäße Form der Werbung ist. Wie in einem Hollywood-Film befinden sich Protago- und Antagonisten, Freunde und Mentoren in einem Zustand der Veränderung. Das Wort „Held“ lasse ich an dieser Stelle bewusst außen vor, denn ich bin kein großer Fan von diesem Wort. Es impliziert ein so starkes Image und kreiert in vielen Köpfen einen Batman mit übermenschlichen Fähigkeiten … Also, nein, einen solchen Helden braucht es nicht zwingend!

Viel wichtiger finde ich in diesem Zusammenhang die Wahl der richtigen Geschichte. Hierzu gehört natürlich auch der Mut reale, unangenehme Fakten zu erzählen, authentisch zu sein, und zwar mit aller Ehrlichkeit. Denn kaum etwas wird von Konsumenten so stark bestraft, wie unehrliche und verschönte Selbstbeweihräucherung.

 

Drama, wo bist du?

Also please: Drama, Baby! Der bekannte Kampf zwischen Gut und Böse zieht nicht nur im Kino. Das Ärgerliche ist natürlich, dass uns diese Storys nicht in den Schoß fallen. Wo also fängt unsere Suche auf dem Weg zum Drama an?

Zunächst einmal in der Entscheidung, ob wir eine fiktive oder reale Geschichte erzählen wollen. Und bei letzterer heißt es: fragen, fragen, fragen. Denn um auf ein interessantes Thema zu stoßen, müssen wir gezielt in die Köpfe der Unternehmen und Mitarbeiter blicken. Und ja, tatsächlich, hier werden wir sicherlich fündig. Hier finden wir die Story, die ein gewisses dramaturgisches Potenzial besitzt und mit der wir unsere Kunden für einen Moment aus ihrem Alltag locken können. Es können Geschichten aus der Lebenswelt des Unternehmens selbst oder der des Kunden sein.

 

Let’s go!

Oftmals ist es jedoch schwer, einen neutralen Blick in das Innere des eigenen Betriebes zu werfen. Wir sind alle ein wenig betriebsblind und das ist auch ok. Deshalb macht es oftmals Sinn jemanden von außen hineinschauen zu lassen. Öffnen Sie also Ihre Türen, auch die, in die sie selbst schon lange nicht mehr geschaut haben, denn damit ist die Basis zum Zugang guter Geschichten gelegt. Sie werden sich über den „Achja“-Effekt freuen!

 

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